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Gellertpark

Der Gellertpark wurde Mitte des 19. Jahrhunderts nach dem Vorbild eines Englischen Landschaftsgartens auf dem ehemaligen Galgenhügel der Stadt Basel angelegt. Während der Grossteil des Parks Mitte des 20. Jahrhunderts an eine Stiftung vermacht wurde, hat der Architekt Martin Burckhardt - Nachkomme der ursprünglichen Besitzerfamilie - ab 1953 einen Teil des Parks mit vier Einfamilienhäusern überbaut. Der Charakter des Parks sollte beibehalten werden und die neuen Häuser durch strenge gestalterische Vorschriften einheitlich in die Gesamtanlage eingebettet werden. Die Häuser, welche gestaffelt über beinahe 30 Jahre erstellt wurden, sind nach den Plänen von Martin Burckhardt gebaut worden. So lässt sich eine interessante architektonische Entwicklung anhand des Ausdrucks dieser Gebäude nachvollziehen. Die Gebäude und der Park befinden sich heute im Inventar des Denkmalschutzes der Stadt Basel. Unser Projekt umfasst den Umbau des ersten Hauses aus dem Jahre 1953, welches in seiner Form, Farbgebung und Materialisierung als Referenz für die nachfolgenden drei Häuser diente.

Die Architektur eines klassischen Landhauses wird durch Elemente des Neuen Bauens spannend ergänzt. Das Haus wurde in der Zwischenzeit mehrfach angepasst und umgebaut. Durch diese Veränderungen waren Funktion und Zusammenhang einiger Räume im Haus verschwommen. Anstelle eines Rückbaus auf den Originalzustand, wollten wir zur Klärung den Räumen einen starken individuellen Charakter geben. So ist beispielsweise das Wohnzimmer mit einer grossen Öffnung zum Garten um eine Stufe vom restlichen Erdgeschoss abgesetzt, der ursprünglich gedeckte Aussenraum zwischen Haupthaus und Atelier wurde zu einem geschlossenen Raum umgewandelt und die tief abgehängte Decke mit einem geometrischen Muster bemalt und das Atelier wurde mit einer Giebeldecke versehen.

Projekt
Umbau Villa

Ort
Basel, BS

Ausführung
2018

Bauleitung
Jaeger Koechlin

Fotografie
Roman Keller, Jaeger Koechlin