






Rankstrasse
Am Eingang zum Entwicklungsgebiet Stadtraum Ost entsteht ein Wohnhochhaus, das städtebauliche und soziale Qualitäten vereint. Das 71?m hohe Gebäude bildet nicht nur einen architektonisch markanten Auftakt, sondern stärkt auch die Identität des Quartiers. Seine Orientierung und Form schaffen geschützte Frei- und Spielräume, bieten Lärmschutz und vernetzen das Areal mit dem umliegenden Stadtraum.
Die innere Struktur des Hochhauses fördert aktiv das nachbarschaftliche Zusammenleben. Jeweils drei Geschosse bilden eine „Sub-Nachbarschaft“ mit gemeinsamer Waschküche und überhohen Gemeinschaftsräumen, die individuell von den Bewohner*innen genutzt und gestaltet werden können – etwa als Lesezimmer, Spielraum oder Atelier. Diese Räume liegen gut belichtet am Gebäudeende und bieten Ausblick sowie Aufenthaltsqualität. Sie schaffen Identifikationspotenzial und stärken informelle Begegnungen im Alltag. Eine grosszügige Lobby, drei überhohe Stadtloggien und eine gemeinschaftlich genutzte Dachterrasse ergänzen das Angebot und verbinden die Hausgemeinschaft über alle Etagen hinweg. Der differenziert gestaltete Erschliessungsraum mit zwei Vorzonen pro Etage erlaubt eine stufenweise Abstufung von Öffentlichkeit und Privatsphäre – besonders wertvoll für Familien. Die innere Organisation schafft so einen lebendigen sozialen Raum in der Vertikalen.
Der Freiraum ist als grüne Oase gestaltet: Retentionsflächen, Spielzonen und schattige Aufenthaltsbereiche fördern das Mikroklima und soziale Interaktion. Ein nachhaltiges Wassermanagement sowie naturnahe Bepflanzung tragen zur ökologischen Vielfalt bei.
Das Wohnkonzept setzt auf Nachbarschaft statt Anonymität: Je drei Geschosse bilden eine Sub-Nachbarschaft mit Gemeinschaftsräumen, Stadtloggien, Waschküchen und einer Dachterrasse. Zentrale Wohnbereiche mit zweiseitiger Ausrichtung, flexible Grundrisse und großzügige Außenräume schaffen Lebensqualität für vielfältige Bedürfnisse.
Der nachhaltige Holz-Hybridbau ermöglicht Rückbau und Wiederverwendung, reduziert CO?-Emissionen und verkürzt die Bauzeit durch hohen Vorfertigungsgrad. Eine klare Systemtrennung in der Gebäudetechnik erleichtert Anpassungen im Lebenszyklus. Die Architektur verbindet Funktionalität, Nachhaltigkeit und Ausdruckskraft – ein starkes Zeichen für die Zukunft des urbanen Wohnens.
Projekt
CO2-optimiertes Wohnhochhaus
Bauherrschaft
Stadt Basel
Ort
Basel
Wettbewerb
2024






















